SoftwarekonzernSAP überrascht mit hohem Gewinn

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg um 60 Prozent auf 2,46 Milliarden Euro, wie SAP am Dienstagabend nach US-Börsenschluss mitteilte
Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg um 60 Prozent auf 2,46 Milliarden Euro, wie SAP am Dienstagabend nach US-Börsenschluss mitteilte Marcus Brandt/Marcus Brandt/dpa
  • SAP überrascht im ersten Quartal mit einem um 60 Prozent gestiegenen operativen Gewinn von 2,46 Milliarden Euro.
  • Der Umsatz des Softwarekonzerns wuchs um zwölf Prozent auf 9,01 Milliarden Euro, angetrieben durch Cloud-Angebote.
  • Trotz positiver Ergebnisse warnt SAP vor Wechselkursrisiken und einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld, bestätigt aber den Jahresausblick.
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Trotz Trumps Zollpolitik übertrifft der Softwarekonzern die Markterwartungen. Er profitiert von einem großen Stellenabbau.

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Europas größter Softwarehersteller SAP hat im ersten Quartal von seinem großen Stellenabbau aus dem Vorjahr profitiert. Weil viele Beschäftigte erst in den ersten Jahrestagen das Unternehmen verließen, kamen die Einsparungen wegfallender Stellen großteils in den ersten drei Monaten dieses Jahres zum Tragen. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg um 60 Prozent auf 2,46 Milliarden Euro, wie das Dax-Unternehmen am Dienstagabend nach US-Börsenschluss mitteilte.

Das war deutlich mehr operativer Gewinn als von Analysten erwartet. Die entsprechende Marge zog stark auf 27,1 Prozent an.Im Verkauf bei den Kunden läuft es weiter rund bei den Walldorfern. Der Umsatz kletterte um zwölf Prozent auf 9,01 Milliarden Euro nach oben, weil die Angebote rund um Software aus der Cloud die Geschäfte antrieben. Die Buchungen auf Sicht der kommenden zwölf Monate für Apps aus dem Netz stiegen um 28 Prozent.

Vorstandschef Christian Klein bestätigte den Jahresausblick auf währungsbereinigter Basis - allerdings verwies das Unternehmen auf höhere Wechselkursrisiken und das unsichere wirtschaftliche Umfeld. Der infolge der erratischen Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump schwache Dollar könnte die Geschäfte belasten, die USA sind der größte Markt für SAP. Zudem droht der Handelskonflikt weltweit die Wirtschaftsleistung zu schmälern.Unter dem Strich konnte SAP wieder einen Gewinn vorweisen, nachdem im Vorjahresquartal Kosten für den Stellenumbau belastet hatten. Das Nettoergebnis lag im Quartal bei 1,80 Milliarden Euro.

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