Von Mühlhausen, wo Christian Klein, 46, aufgewachsen ist, fährt man mit dem Auto nur ein paar Minuten nach Walldorf. Dort ist die Zentrale von SAP, dem einzigen deutschen Softwarekonzern von Weltrang. Klein hat hier 1999 angefangen, seit sieben Jahren ist er Vorstandschef. Wie es aussieht, steht er jetzt vor der größten Herausforderung seiner Karriere: Das Geschäftsmodell von SAP wird immer stärker von KI-Firmen bedroht, der Aktienkurs ist stark eingebrochen. Die SZ trifft Klein in Walldorf, um mit ihm darüber zu reden – und über seinen Blick auf Deutschlands Platz in einer unruhigen Welt.
SAP-Chef Christian Klein„Nicht jeder ist ein Top-Performer“
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SAP-Chef Christian Klein fordert ehrliches Feedback und transparente Gehälter. Ein Gespräch über faire Leistungsbeurteilungen, KI-Jobs der Zukunft und die Frage, wie sehr ihn der Aufstieg der AfD sorgt.
Interview von Tobias Bug und Alexander Mühlauer, Walldorf