MeinungBörseDer Absturz von SAP an der Börse bedeutet nichts Gutes

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Kommentar von Caspar Busse

Lesezeit: 2 Min.

Unter Druck: Christian Klein ist seit 2019 SAP-Chef.
Unter Druck: Christian Klein ist seit 2019 SAP-Chef. Uwe Anspach/dpa

Plötzlich ist Siemens das wertvollste Unternehmen in Deutschland: SAP enttäuscht auf ganzer Linie und verliert Vertrauen – das ist gefährlich.

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Es war wirklich kein guter Tag für SAP und den Vorstandsvorsitzenden Christian Klein. An einem einzigen Tag verlor die SAP-Aktie mehr als 16 Prozent, der Börsenwert von Europas größtem Softwareunternehmen sank in wenigen Stunden um fast 38 Milliarden Euro, eine unglaublich hohe Zahl. Lange Zeit war das 1972 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz im kleinen Walldorf Deutschlands wertvollste Aktiengesellschaft, das Schwergewicht im Deutschen Aktienindex (Dax). Jetzt aber steht plötzlich Siemens vorn, das bald 180 Jahre alte Traditionsunternehmen aus München.

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