bedeckt München

Samstagsessay:Gier ist menschlich

Online-/Digital-Grafik

Illustration: Sead Mujic

Genug kann nie genügen - deswegen sollte Gier als das akzeptiert werden, was es eben auch ist: ein biologisches Muster, das die Menschen antreibt und auch Systemkritiker und Asketen keineswegs verschont.

Von Werner Bartens

Die Welt ist ungerecht, gerade gegenüber den Extrovertierten, die noch ein unverstelltes Verhältnis zu ihren Impulsen und Bedürfnissen haben. Besonders unfair behandelt sie jene, die sagen oder tun, was andere sich gern erlauben würden, wovon sie aber ein dünner zivilisatorischer Firnis gerade noch abhält oder wozu sie - mangels Klasse - nie die Gelegenheit haben werden.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Polizeistreife Stuttgart
Corona-Maßnahmen
Die Polizei, dein Freund und Abstandsmesser
Serie: Licht an mit Maxim Biller
Langsam ist es genug, Kollegen
Wirecard
Gegen jede Warnung
Laura Malina Seiler
Alles so wundervoll
Wanzen 16:9
Bettwanzen
Das große Fressen
Zur SZ-Startseite