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Reden wir über Geld mit Markus Hinterhäuser:"Geld ist kein Garant"

Für Markus Hinterhäuser ist die Leitung der Festspiele Teil seines Selbstverständnisses als Künstler.

(Foto: Franz Neumayr)

Markus Hinterhäuser ist Intendant der Salzburger Festspiele. Der Pianist über sein studentenhaftes Leben, Opernkarten für 440 Euro und warum er keinen wochenlangen Karibikurlaub ertragen könnte.

Von Michael Stallknecht und Veronika Wulf

Der Portier am Empfang des Festspielhauses in Salzburg schiebt den Gästen zwei Mozart-Kugeln durch die Durchreiche: "Damit Sie auch wissen, dass Sie in Österreich sind." Im Büro von Markus Hinterhäuser, 60, stehen Bach-Würfel aus Schokolade und Apfelstrudel bereit. Es erinnert ein wenig an das Zimmer eines Kunststudenten: Bücherregale, schlichter Holztisch mit Kabelsalat darunter. Dabei ist der Pianist Hinterhäuser seit 2017 Intendant der Salzburger Festspiele, des weltweit größten Klassik-Festivals. Beim Gespräch trägt er Jeans und Strickjacke, die angegraute Künstlermähne ist verwuschelt. Als er das Fenster öffnet, um den Dunst der vier Zigaretten, die er während des Interviews raucht, herauszulassen, hört man die Hufe der Kutschpferde auf dem Kopfsteinpflaster klackern.

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