Gerhard Schünemann hat in seinem Leben schon viele Veränderungen erlebt. Vielleicht hat er deshalb keine großen Befürchtungen angesichts der politischen Umbrüche in seinem Bundesland. Der Unternehmer sitzt in einem Besprechungsraum seines Sanitär- und Heizungsbetriebes in Magdeburg. Durch das Fenster sind einige Industrieanlagen zu sehen. „Früher wurde auf diesem Gelände aus Braunkohle Gas erzeugt“, sagt er. „Da musste man sich überlegen, wann man die Wäsche raushängt. Ziemlich schmutzig war das.“ Heute funkeln in seinem Showroom schneeweiße Waschbecken in einem erst wenige Jahre alten Firmengebäude.
Sachsen-Anhalt„Grillfeste, Selfies und Simson-Touren reichen nicht mehr“
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Was hat er nun vor? Das fragen sich viele Unternehmer in Sachsen-Anhalt. AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund (Mi.), hier bei einem Auftritt mit Alice Weidel und Tino Chrupalla in Berlin.
Kay Nietfeld/dpaNach der Wahl herrscht Verunsicherung bei den Unternehmen in Sachsen-Anhalt. Viele blicken skeptisch auf die Vorhaben einer möglichen AfD-Regierung – manche aber auch zuversichtlich.
Von Gunnar Herrmann
