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RWE und Eon:Zu politisch

Environmental activists protest against German power supplier RWE outside RWE's annual shareholders meeting in Essen

RWE bliebe auch nach dem Deal mit Eon größter CO2-Emittent Europas, kritisieren Umweltschützer am Rande der Hauptversammlung.

(Foto: Thilo Schmuelgen/Reuters)

Der Energiekonzern will seine Strom- und Gasnetze an den Rivalen Eon abgeben und ganz auf Kraftwerke setzen. Aktionärsvertreter kritisierten die Pläne auf der Hauptversammlung in Essen: Das sei der riskantere Weg.

Von Benedikt Müller, Essen

Ist das nicht ganz schön riskant? Diese Frage prägt die Hauptversammlung von RWE am Donnerstag. Der einst so stolze Konzern steht vor einem historischen Bruch: Er will sein Geschäft mit Netzen, Strom- und Gaskunden - gebündelt in der Tochterfirma Innogy - an den Rivalen Eon abgeben. Im Gegenzug will RWE die Erneuerbaren Energien von Innogy und Eon übernehmen, um zum reinen Erzeuger zu werden. Diesen milliardenschweren Tausch haben die Konzerne just am 11. März bekanntgemacht - genau sieben Jahre nach dem Atomgau in Fukushima.

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