RWE und Eon Alte Feinde, Hand in Hand

Eon-Chef Johannes Teyssen (links) will den Versorger Innogy von RWE-Chef Rolf Martin Schmitz übernehmen.

(Foto: Rolf Vennenbernd/dpa)

RWE und Eon erklären, wie sie den Strommarkt neu aufteilen wollen. Auch zu Arbeitsplätzen müssen sie sich äußern.

Von Benedikt Müller, Essen

Um ihre Verbrüderung vorzubereiten, haben Deutschlands größte Energiekonzerne nur wenige Wochen gebraucht. "Wir haben immer die Nächte dazu genommen", erzählt Eon-Chef Johannes Teyssen. "Darum sehen unsere Mitarbeiter, die hier hinten sitzen, auch völlig fertig aus", scherzt sein Kollege Rolf Martin Schmitz, spürbar gut gelaunter RWE-Chef.

Teyssen und Schmitz, Eon und RWE: Diese beiden pflegten lange eine Rivalität, wie man sie im Ruhrgebiet sonst nur von den Fußballklubs Dortmund und Schalke kennt. Beide Konzerne stellen Strom her, liefern ihn aus - ...