TagebauVon der Wüstenlandschaft zum Seenland

Lesezeit: 2 Min.

Der Tagebau Hambach im Rheinischen Revier: Hier soll von 2030 an ein See entstehen.
Der Tagebau Hambach im Rheinischen Revier: Hier soll von 2030 an ein See entstehen. Christoph Hardt/IMAGO/Panama Pictures

Bald ist Schluss mit der Braunkohle im Rheinischen Revier. Die Tagebaue werden zu Seen mit Yachthäfen umgebaut. Doch bis die gefüllt sind, dauert es noch Jahrzehnte.

Von Björn Finke, Düsseldorf

SZ bei Google bevorzugen

Die braunen Wunden sind kilometerlang und bis zu 350 Meter tief. In den zerfurchten Gruben stehen riesige Bagger und fördern Braunkohle, die nahe gelegene Kraftwerke in Strom verwandeln. Doch in wenigen Jahren soll Schluss sein mit dieser extrem klimaschädlichen Energiegewinnung. Stattdessen sollen sich die drei Tagebaue im Rheinischen Revier, der Region zwischen Düsseldorf, Köln und Aachen, in hübsche und ziemlich mächtige Seen verwandeln. Am Dienstag begannen wichtige Arbeiten dafür: Am Rande des Tagebaus Hambach fand der symbolische erste Spatenstich für eine 45 Kilometer lange Pipeline statt.

Zur SZ-Startseite

Strukturwandel
:Was nach der Kohle kommt: KI

Im Rheinischen Revier ist bald Schluss mit der klimaschädlichen Braunkohle. Stattdessen will sich die Gegend als Digitalregion neu erfinden. Das hängt auch mit einem anderen Schatz im Boden zusammen. Eine Rundreise.

SZ PlusVon Björn Finke

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: