EnergieWieso sich RWE ein Stromnetz kauft

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Überlandleitungen von Amprion: RWE stockt seine Beteiligung an dem Netzbetreiber auf.
Überlandleitungen von Amprion: RWE stockt seine Beteiligung an dem Netzbetreiber auf. Jochen Tack via www.imago-images.de

Der Kraftwerkskonzern investiert 3,6 Milliarden Euro und hält künftig die Mehrheit an Amprion, Deutschlands zweitgrößtem Betreiber von Übertragungsnetzen. Für RWE-Chef Krebber ist das eine Kehrtwende.

Von Björn Finke, Düsseldorf

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RWE ist bereits Deutschlands größter Kraftwerksbetreiber. Künftig spielt das Essener Dax-Mitglied auch eine wichtige Rolle dabei, Strom über weite Strecken zu transportieren. Denn der Konzern stockt seine Beteiligung an Amprion aus Dortmund auf, dem zweitgrößten Übertragungsnetzbetreiber der Republik. Die Firma baut und betreibt Stromtrassen, die Elektrizität über große Entfernungen leiten, etwa von Windparks auf dem flachen Land in Industriezentren. Amprions Netz umfasst 11 000 Kilometer, daneben gibt es noch drei andere Betreiber solcher Höchstspannungsnetze in Deutschland.

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