Versicherung:Warum die R+V nicht mehr wächst

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Norbert Rollinger, Vorstandsvorsitzender der R+V-Versicherung. (Foto: Christoph Soeder/dpa)

Der genossenschaftliche Versicherer R+V, die Nummer drei im Markt, stagniert bei der Anzahl der Kunden. Konzernchef Rollinger kennt die Ursachen.

Von Herbert Fromme

Norbert Rollinger ist gut beschäftigt. Der geborene Luxemburger, dem die kölsche Lebensart und der Karneval im Rheinland nicht fremd sind, ist seit 2017 Chef der Versicherungsgruppe R+V in Wiesbaden. Das ist immerhin die Nummer drei im deutschen Markt nach der Allianz und den Sparkassenversicherern. Die R+V gehört den Volks- und Raiffeisenbanken. Seit 2022 ist Rollinger im Nebenberuf Präsident des Gesamtverbandes der Versicherer (GDV) in Berlin und damit ihr oberster Lobbyist. Das sollte eigentlich genug sein, aber der 60-jährige gläubige Katholik leitet auch noch den Fondo Pensioni Vaticano, den vatikanischen Pensionsfonds. Dienstsitz für den ehrenamtlichen Präsidenten des Fonds ist Rom, das Büro liegt in der Engelsburg.

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