Sanktionen:Warum Kryptowährungen Russland nicht helfen

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Sanktionen: Symbolische Bitcoin-Münze auf einer Platine. Bisher deutet wenig darauf hin, dass Russland damit im großen Stil Sanktionen umgehen kann.

Symbolische Bitcoin-Münze auf einer Platine. Bisher deutet wenig darauf hin, dass Russland damit im großen Stil Sanktionen umgehen kann.

(Foto: imago stock/imago images/Fotostand)

Sanktionen mit Bitcoin umgehen? Ist schwerer als gedacht. Russlands Oligarchen parken ihr Geld lieber im traditionellen Banksystem. Das ist einfacher.

Von Max Muth

Am Mittwoch hat die EU ihr mittlerweile achtes Sanktionspaket gegen Russland geschnürt. Neben einem Preisdeckel für Ölimporte werden erneut Personen sanktioniert, die für den brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine mitverantwortlich sind. Doch schon seit dem ersten Sanktionspaket gibt es Sorgen darüber, wie effektiv die Sanktionen gegen Russland und das Netzwerk des russischen Präsidenten Putin wirklich sind. Immer wieder wird dabei die Befürchtung geäußert, Oligarchen oder Russland selbst könnten die Handelsbeschränkungen mithilfe von Kryptowährungen wie Bitcoin umgehen. So fragte jüngst die bekannte US-Senatorin Elizabeth Warren beim US-Finanzministerium nach, ob Russland die Sanktionen mithilfe der digitalen Währungen abfedern könnte. Die Antwort der zuständigen Angestellten des Finanzministeriums: "Ja, das ist möglich."

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