Krieg in der Ukraine:Was ein Importstopp von Öl und Gas bedeuten würde

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Krieg in der Ukraine: Das Utrenneye-Gasfeld liegt im hohen Norden Russlands.

Das Utrenneye-Gasfeld liegt im hohen Norden Russlands.

(Foto: NATALIA KOLESNIKOVA/AFP)

Noch kassiert der Kreml viel Geld für seine Energielieferungen. Muss der Westen jetzt auch diese Importe stoppen? Welchen wirtschaftlichen Preis würde Europa dafür zahlen?

Von Bastian Brinkmann und Matthias Kolb

Es kostet viel Geld, Städte zu bombardieren. Der Sold für das Militär, abgeworfene Bomben, Treibstoff für Panzer und Raketenwerfer - alles Kriegskosten. Viel Geld bekommt Russland derzeit ausgerechnet von den Europäern. Jeden Tag fließt weiter Gas von Ost nach West. Wegen des Krieges steigen die Energiepreise enorm. Der Marktwert des russischen Gases, das in die EU-Staaten fließt, hat sich seit dem Überfall auf die Ukraine mehr als verdoppelt im Vergleich zu den vorigen Lieferungen dieses Jahr.

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