Strom, Wärme, Industrie:So abhängig ist Deutschland von Energie aus Russland

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Strom, Wärme, Industrie: Ausgangspunkt der gestoppten Ostsee-Pipeline Nord Stream 2: Bislang kommt mehr als die Hälfte des Erdgases in Deutschland aus Russland.

Ausgangspunkt der gestoppten Ostsee-Pipeline Nord Stream 2: Bislang kommt mehr als die Hälfte des Erdgases in Deutschland aus Russland.

(Foto: Peter Kovalev/imago images)

Gasheizungen, Steinkohlekraftwerke, Ölraffinerien: Bislang ist Russland Deutschlands wichtigster Energielieferant. Es gibt alternative Quellen und Technologien, doch manches braucht noch Zeit. Ein Überblick.

Von Michael Bauchmüller und Benedikt Müller-Arnold, Berlin/Düsseldorf

Wirtschaftsminister Robert Habeck mag klare Worte. So auch diesmal. "Ich sage das mit großem Bedauern", holt der Grüne aus: "Deutschland ist von russischen Energieimporten abhängig". Würden sie abreißen, dann drohten Folgen für die soziale Sicherheit, von der Wirtschaft ganz zu schweigen. Denn noch braucht die Republik für die Stromversorgung, fürs Heizen und die Industrie Gas, Erdöl und Kohle. Alle drei Energien liefert Russland im ganz großen Stil. Wo und wie würde Deutschland getroffen, würden die Verbindungen gekappt? Und was lässt sich abfedern? Ein Überblick.

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