MeinungRüstungsaktienGewinne mit dem Krieg? Das geht nur mit schlechtem Gewissen

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Kommentar von Caspar Busse

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Ein Kampfpanzer vom Typ „Leopard“:  Der Hersteller KNDS will kommendes Jahr an die Börse gehen.
Ein Kampfpanzer vom Typ „Leopard“:  Der Hersteller KNDS will kommendes Jahr an die Börse gehen. (Foto: Sven Hoppe/dpa)

Viele Rüstungsfirmen gehen an die Börse, die Kurse haben wegen des Ukraine-Kriegs deutlich zugelegt.  Aber Aktionäre sollten genau prüfen, ob sie moralisch handeln.

Wer vor dem brutalen Überfall Russlands auf die Ukraine Aktien von Rheinmetall im Depot hatte, kann sich freuen. Denn die Papiere des Düsseldorfer Rüstungskonzerns sind seit Februar 2022 sehr deutlich gestiegen: zwischenzeitlich auf fast den 20-fachen Wert. Zuletzt ging es wieder etwas nach unten. Der Grund: Es gibt nach den jüngsten Gesprächen in Berlin eine vage Hoffnung auf einen Waffenstillstand. Auch andere Aktien von Rüstungsherstellern haben stark zugelegt. Und der Panzerbauer KNDS hat bekannt gegeben, dass er im kommenden Sommer einen Gang an die Börsen in Frankfurt und Paris plant. Ein Ende des Rüstungsbooms? Eher unwahrscheinlich.

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SZ PlusVon Jannis Brühl, Thomas Fromm, Georg Ismar und Martin Wittmann

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