Rückbau der Kernkraftwerke:Atom-Rückstellungen von Eon und RWE in Gefahr

Kernkraftwerke Eon RWE Stilllegung Rückbau Rücklagen

Das von Eon betriebene und mittlerweile stillgelegte Atomkraftwerk Grafenrheinfeld bei Schweinfurt

(Foto: imago stock&people)
  • Etwa 38 Milliarden Euro haben die Energiekonzerne für den Rückbau der Kernkraftwerke und die Endlagerung zurückgelegt - Geld, das die deutschen Verbraucher über den Strompreis bezahlt haben.
  • Es fragt sich, ob das Geld noch greifbar ist, wenn es gebraucht wird.
  • Ein Gutachten im Auftrag der Grünen nährt nun die Zweifel.

Von Markus Balser, Berlin

Still thront der kantige, fensterlose Riese an der Elbe. Strom wird seit Jahren nicht mehr in Krümmel produziert, und irgendwann wird das Kraftwerk verschwinden müssen. Dann werden Roboter und Spezialtrupps die strahlende Hinterlassenschaft des 790 Tonnen schweren Reaktors zerlegen, radioaktive Teile dekontaminieren und entsorgen. Binnen 20 Jahren sollen Jahrzehnte deutscher Technikgeschichte verschwinden, in Krümmel wie anderswo in der Republik.

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