Der Streamingdienst Netflix wächst und wächst, gerade erst haben die Amerikaner die Übernahme des berühmten Hollywood-Studios Warner Brothers für mehr als 70 Milliarden Dollar verkündet – ein echter Scoop. Und gleichzeitig taumeln die deutschen Privatsender von Krise zu Krise. RTL Deutschland hat gerade den Abbau von Hunderten Jobs mitgeteilt. Das könnte bald auch beim Konkurrenten Pro Sieben Sat 1 drohen. Denn die beiden großen Privatsendergruppen in Deutschland, so unterschiedlich sie auch sind, leiden unter den gleichen Problemen, kämpfen beide gerade um ihr Geschäftsmodell und können kaum etwas ausrichten gegen die Macht von Netflix und anderen.
MeinungFernsehenRTL, Pro Sieben und Sat 1 stecken in der Falle – und sind größtenteils selbst schuld

Kommentar von Caspar Busse
Lesezeit: 2 Min.

Werbeerlöse brechen weg, die Sender haben diverse hausgemachte Probleme, und dann ist da noch die übermächtige Konkurrenz der Streaming-Portale. Der jetzt verkündete Milliarden-Deal von Netflix zeigt exemplarisch, wie schwach das deutsche Privatfernsehen ist.
