BodenschätzeDie dunkle Seite des Rohstoffhandels

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Zinkabbau in Bolivien. Arbeiter haben die Straße blockiert, um gegen unmenschliche Abbaumethoden zu protestieren.
Zinkabbau in Bolivien. Arbeiter haben die Straße blockiert, um gegen unmenschliche Abbaumethoden zu protestieren.
Martin Alipaz/dpa

Mächtige Konzerne aus der Schweiz kontrollieren weite Teile des Handels mit Kupfer, Kobalt oder Nickel. Doch ihre Methoden sind umstritten. Nun wollen sie auch die Bodenschätze am Grund der Weltmeere ausbeuten.

Von Uwe Ritzer, München

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Im unübersichtlichen Schlingerkurs seiner täglich neuen Drohungen, Ankündigungen und Dekrete ging eine für die Erde wichtige Anordnung von Donald Trump beinahe unter. Ende April wies der US-Präsident die Behörden des Landes an, dafür zu sorgen, dass von den USA lizenzierte Firmen so schnell wie möglich in amerikanischen, aber auch in internationalen Gewässern strategisch wichtige Rohstoffe aus dem Meeresboden fördern dürfen. Dort schlummern Tausende Meter unter dem Wasserspiegel vielerorts große Vorkommen von Kupfer, Kobalt, Mangan oder Nickel. Tiefseebergbau ist hochumstritten und durch internationale Abkommen weitgehend verboten. Manche Experten halten ihn für möglich und sinnvoll, so er maßvoll und vorsichtig betrieben wird. Viele warnen aber vor unvorhersehbaren und dramatischen Folgen für Meeresökologie und Ozeane und lehnen ihn kategorisch ab.

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