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Rohöl:Niedrige Lagerbestände treiben den Preis

Ein überraschend deutlicher Rückgang der US-Ölreserven trieb die Ölpreise vergangene Woche nach oben. Sinkende Lagerbestände sind ein Hinweis auf eine hohe Nachfrage oder ein zu knappes Angebot.

In der vergangenen Woche haben die Ölpreise kräftig zugelegt. Auf Wochensicht stieg der Preis für ein Barrel US- Öl WTI um mehr als fünf Prozent auf über 60 Dollar. Nordseeöl der Sorte Brent legte ebenfalls um mehr als fünf Prozent zu. Größter Preistreiber war ein unerwartet starker Rückgang der Ölreserven in den Vereinigten Staaten. Nach Angaben des amerikanischen Energieministeriums sind die Lagerbestände in der vergangenen Woche etwa um 9,5 Millionen Barrel gefallen. Marktexperten hatte lediglich mit einem Rückgang um 2,9 Millionen Barrel gerechnet. Ein Rückgang der Lagerbestände kann ein Hinweis auf eine höhere Nachfrage oder aber auf ein zu geringes Angebot sein und stützt in der Regel die Ölpreise. Zudem belasteten die Spannungen zwischen den USA und Iran weiterhin die Preise.

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