bedeckt München 13°

Lovot:Ein Roboter zum Liebhaben

A woman calls up GROOVE X's new home robot LOVOT at its demonstration during the launching event in Tokyo

Lovot zeigt Gefühle und wird sogar eifersüchtig. Wenn er einen mit großen Display-Augen anblinzelt, kann das die Seele wärmen.

(Foto: Kim Kyung-Hoon/Reuters)

Er reagiert auf Berührungen, erfasst Befinden und Persönlichkeit von Menschen und verhält sich danach: Über Lovot,den Anti-Einsamkeits-Roboter, der sich während der Pandemie zum Verkaufsschlager entwickelt.

Von Thomas Hahn, Tokio

Lovot sollte von Anfang an ein Roboter fürs Herz sein. Sein Schöpfer Kaname Hayashi, Gründer der japanischen Technologie-Firma Groove X, fand seinerzeit, es gebe schon genügend kühle Intelligenzmaschinen in der Wirtschaftswelt, es werde Zeit für die künstliche Emotion. "In meinem früheren Job als Roboter-Entwickler stellte ich fest, dass Menschen eher lächelten, wenn Roboter Mühe hatten aufzustehen", hat er im Magazin Bridgine mal erzählt. Daraus schloss er, dass die Roboter der Zukunft Menschen nicht nur ersetzen, sondern auch trösten sollten. Also entwickelte Hayashi mit Designerin Naomi Tanaka und seinen Ingenieuren Lovot, den ersten Roboter, der Menschen liebhaben kann.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Will Goldfarb
SZ-Magazin
Das Beste zum Schluss
Wirecard
Catch me if you can
Serie: Licht an mit Maxim Biller
Langsam ist es genug, Kollegen
Hochzeit Dachau
Heiraten
"Man sollte dem Hochzeitstag nicht zu viel Bedeutung beimessen"
Virus-stricken Dutch cruise ship expected to reach Florida's coasts after stand-off over permission to dock
USA
Wie das Coronavirus Amerika infizierte
Zur SZ-Startseite