Riedbahn-Sanierung:"Zu voll, zu alt, zu kaputt"

Riedbahn-Sanierung: Im Juli soll es losgehen, das erste Kapitel der "Generalsanierung". Und es ist nicht übertrieben, wenn man sagt: Es geht dabei um alles.

Im Juli soll es losgehen, das erste Kapitel der "Generalsanierung". Und es ist nicht übertrieben, wenn man sagt: Es geht dabei um alles.

(Foto: Andreas Arnold/dpa)

Die Sanierung der Riedbahn-Trasse soll ein Pünktlichkeits-Booster für die Deutsche Bahn werden. Aber kann das wirklich gelingen? Die Bahn beteuert es - doch die Zweifel wachsen.

Von Vivien Timmler, Berlin

Die Deutsche Bahn weiß, was die Leute denken. "84,7 Millionen, die glauben, dass wir scheitern": So beschreibt der Konzern in einem blumigen Imagefilm die Erwartungen der Deutschen an die Generalsanierung des Schienennetzes, die in diesem Jahr beginnt. Bis 2030 sperrt die Bahn 40 besonders befahrene Strecken - intern "Hochleistungskorridore" genannt - und saniert sie von Grund auf. So etwas gab es noch nie. Dementsprechend groß sind die Erwartungen, die Befürchtungen - und der Wille bei der Bahn, es "denen da draußen" zu zeigen.

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