bedeckt München 16°

Retouren im Online-Handel:Einfach das Rücksende-Etikett ausfüllen

Frachtzentrum der Deutschen Post in Nürnberg

Für die Post sind Retouren ein gutes Geschäft, für die Unternehmen ein teurer Service.

(Foto: Daniel Karmann/dpa)

Wer Online bestellt, erwartet kostenlose Retouren. Mit Nachhaltigkeit ist das kaum vereinbar, eine Folge: Mehr als jedes zehnte im Internet gekaufte Produkt wird zurückgeschickt und am Ende unbenutzt vernichtet.

Von Michael Kläsgen

Die Aufregung über Amazons massenhafte Vernichtung retournierter Neu-Ware ist groß. Aber ist sie auch gerechtfertigt? Das Kölner Handelsforschungsinstituts EHI erstellt zum "Retourenmanagement" von Unternehmen jedes Jahr eine umfangreiche Studie. Die Quintessenz der Umfrage vom vergangenen Februar unter 105 Onlinehändlern mit einem Gesamtumsatz von 10,6 Milliarden Euro ergab, dass die Firmen im Schnitt 70 bis 80 Prozent der retournierten Artikel als A-Ware wieder an Kunden versenden - sie also als neu verkaufen. Spannend ist die Frage, was mit den restlichen 20 bis 30 Prozent geschieht?

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Familie und Partnerschaft
Die Befreiung
Thoughtful stressed woman with a mess in her head
Familie und Partnerschaft
Das Monster in mir
Hendrik Streeck Portrait Session
Coronavirus
"Wir werden noch lange mit dem Virus leben müssen"
Weddings in the Coronavirus pandemic
Kalifornien
Paradise Lost
Ein Campingbus Volkswagen VW Bulli T2 steht unter Bäumen in der Landschaft an einem Seeufer, Bolsena, Latium, Italien. M; Camping
Camping-Boom
Schlafen, kochen, fahren
Zur SZ-Startseite