Steuern:Ist die Rente noch sicher?

Steuern: Eigenhändig griff der damalige Bundesarbeitsminister Norbert Blüm auf dem Marktplatz in Bonn zum Leimpinsel, um das erste Plakat zur Sicherheit der Renten auf eine Litfaßsäule zu kleben.

Eigenhändig griff der damalige Bundesarbeitsminister Norbert Blüm auf dem Marktplatz in Bonn zum Leimpinsel, um das erste Plakat zur Sicherheit der Renten auf eine Litfaßsäule zu kleben.

(Foto: Peter Popp/dpa)

Der Bund zahlt mehr als 100 Milliarden Euro jährlich in die Rentenkasse. Aber reicht das? Müssen sich die Jüngeren Sorgen um ihre Altersvorsorge machen? Die Chefin der Rentenversicherung hat eine Antwort.

Von Thomas Öchsner

"Denn eins ist sicher: Die Rente" - dieser Wahlkampfslogan, den Norbert Blüm 1986 auf eine Litfaßsäule in Bonn klebte, machte den damaligen Arbeits- und Sozialminister unter CDU-Kanzler Helmut Kohl berühmt. Der Spruch "Die Rente ist sicher" ging ins kollektive Gedächtnis der Deutschen ein. Aber stimmt das überhaupt? Sicher ist: Nicht erst seit Blüm dies sagte, wird über die Sicherheit und Zukunft der Rente diskutiert. Nun ist ein neuer Streit entbrannt. Es geht um die bereits 110 Milliarden schweren Steuerzuschüsse, die der Bund jährlich in die gesetzliche Rentenversicherung pumpt. Fast jeder dritte Euro, den der Bund an Steuermitteln einnimmt, wandert damit schon jetzt in die Rentenkasse.

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