MeinungSozialstaatDie Rente mit 63 war ein Riesenfehler

Kommentar von Oliver Klasen

Lesezeit: 2 Min.

In der Rentendebatte hat man manchmal das Gefühl, das ganze Land bestehe aus Dachdeckern.
In der Rentendebatte hat man manchmal das Gefühl, das ganze Land bestehe aus Dachdeckern. Frank Hammerschmidt/dpa

Sie entzieht einer Volkswirtschaft, der es an Arbeitskräften fehlt, wertvolle Expertise. Sie ist teuer und verfehlt obendrein ihr Ziel. Aber nicht falsch verstehen, dieser Text ist kein Plädoyer für allgemeine Rentenkürzungen.

SZ bei Google bevorzugen

Erste Klarstellung: Die Rente mit 63 gibt es gar nicht mehr. Sie ist derzeit eine Rente mit 64 Jahren und sechs Monaten. Eine Arbeitnehmerin, die sagen wir mal, am 18. Dezember 1961 Geburtstag hat, dürfte regulär am 30. Juni 2028 ihren Abschied aus dem Job feiern. Wenn sie aber 45 Versicherungsjahre zusammenhat, beginnt der Ruhestand schon zwei Jahre früher, nämlich Ende dieses Monats – und das ohne Abschläge.

Zur SZ-Startseite

Leben nach der Berufstätigkeit
:„Auf keinen Fall sollte man mit Vollgas in den Ruhestand gehen“

Im Schnitt haben Deutsche gut 20 Jahre Ruhestand vor sich – und das ist für viele ehemalige Berufstätige eine große Herausforderung. Eine Expertin erklärt, wie Rentnerinnen und Rentnern ein glückliches Leben gelingt.

SZ PlusInterview von Hendrik Munsberg

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: