Martin Werding:Herr der Rentenlöcher: Das ist der neue Wirtschaftsweise

Lesezeit: 3 min

Martin Werding: Auftritt in der Bundespressekonferenz: Im Februar 2021 stellte die FDP-Bundestagsfraktion ihr durch eine Studie der Ruhr-Universität Bochum gestütztes Konzept einer gesetzlichen Aktienrente nach schwedischem Vorbild vor. Mit dabei Professor Dr. Martin Werding, Lehrstuhl für Sozialpolitik und öffentliche Finanzen an der Ruhr-Universität Bochum, und jetzt neuer Wirtschaftsweiser.

Auftritt in der Bundespressekonferenz: Im Februar 2021 stellte die FDP-Bundestagsfraktion ihr durch eine Studie der Ruhr-Universität Bochum gestütztes Konzept einer gesetzlichen Aktienrente nach schwedischem Vorbild vor. Mit dabei Professor Dr. Martin Werding, Lehrstuhl für Sozialpolitik und öffentliche Finanzen an der Ruhr-Universität Bochum, und jetzt neuer Wirtschaftsweiser.

(Foto: Jürgen Heinrich/SZ Photo)

Der Ökonom Martin Werding rechnet den Deutschen vor, wie viele Milliarden demnächst in Alters- und Staatskassen fehlen. Seine Berufung wertet das wirtschaftspolitische Gremium der Bundesregierung auf .

Von Alexander Hagelüken

Die Schlagzeile klang bedrohlich, sie war ein klassischer Martin Werding. Schon in gut zehn Jahren, warnte der Ökonom vor kurzem in einer Studie, werden Arbeitnehmer richtig zur Kasse gebeten. Dann würden für Rente, Krankenkasse und andere Systeme Beiträge von fast der Hälfte ihres Einkommens fällig - falls die Politik nicht handele. Die Deutschen können sich nun auf noch mehr solcher Weckrufe einstellen, und zwar von prominenter Stelle. Martin Werding soll in den Sachverständigenrat rücken, das wichtigste wirtschaftspolitische Beratergremium der Bundesregierung. Dort hatte der leicht beleidigte Abgang des Geldpolitik-Cracks Volker Wieland eine Lücke gerissen.

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