Entweder sah er die Gefahr nicht kommen, oder aber er fühlte sich unantastbar. Dabei war seine Signa-Gruppe bereits 2023 implodiert, im März 2024 musste er Privatinsolvenz anmelden, und in vier Ländern nahmen Staatsanwälte die Ermittlungen auf. Doch René Benko lebte weiter, als wäre nichts. Und das hieß vor allem: auf großem Fuß.
Signa-PleiteRené Benko sitzt in Haft – womöglich nicht mehr lange
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In vier Ländern wird gegen den österreichischen Milliardenpleitier ermittelt. Viele Indizien scheinen erdrückend, aber die juristische Aufarbeitung ist kompliziert. Warum 2026 im Fall Benko ein wegweisendes Jahr wird.
Von Michael Kläsgen und Uwe Ritzer
