Versicherungskonzern R+VMachten deutsche Versicherer mit bei Benkos „Staubsauger“?

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Er sitzt seit Januar 2025 in Haft: der österreichische Immobilien-Unternehmer René Benko.
Er sitzt seit Januar 2025 in Haft: der österreichische Immobilien-Unternehmer René Benko.
Michaela Stache/Reuters

Der Versicherungskonzern R+V bestreitet, aktiv am System Benko mitgewirkt zu haben. Insolvenzverwalter sehen das anders. Sie wollen das Geld der Gläubiger zurück und haben Klage eingereicht.

Von Herbert Fromme, Michael Kläsgen und Uwe Ritzer

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Das Benko-Desaster erreicht zunehmend deutsche Versicherungskonzerne. Der Süddeutschen Zeitung liegt die Klage einer Kanzlei vor, die den Insolvenzverwalter der Signa Prime Capital Invest GmbH (SPCI) vertritt. Die SPCI ist eine der vielen insolventen Gesellschaften aus dem untergegangenen Reich René Benkos. Darin werden schwere Vorwürfe gegen den Wiesbadener Versicherungskonzern R+V erhoben, der zur Finanzgruppe der Volks- und Raiffeisenbanken gehört. Nach Darstellung des Klägers soll die R+V aktiv und zum eigenen Vorteil am Aufbau einer fragwürdigen Finanzkonstruktion mitgewirkt haben.

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