Mutmaßlich betrügerischer BankrottErste Anklage gegen René Benko

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Unter Verdacht: der Tiroler Geschäftsmann René Benko.
Unter Verdacht: der Tiroler Geschäftsmann René Benko. Expa; Johann Groder/dpa

Die österreichische Justiz knöpft sich zuerst den mutmaßlich betrügerischen Bankrott Benkos vor. Ein Prozess könnte bereits im September beginnen. Dem Unternehmer drohen bis zu zehn Jahre Haft – allein bei dieser Anklage.

Von Michael Kläsgen und Uwe Ritzer

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Jetzt ist sie also raus, die erste Anklage gegen den Signa-Gründer René Benko. Weitere sind sehr wahrscheinlich. Die Staatsanwaltschaft verfolgt inzwischen mehr als ein Dutzend Ermittlungsstränge. Über mehrere Monate haben die Ermittler offenbar abgewogen, welchen der Fälle sie am schnellsten zur Anklage bringen könnten. Lange soll dabei der Verdacht auf ein Geldkarussell in der Rangfolge ganz vorn gelegen haben. Dabei geht es darum, dass Millionen Euro von Investoren planmäßig in kurzer Zeit zu Eigenkapital des österreichischen Immobilienunternehmers geworden sein sollen. Das Geld soll kaskadenartig durch mehrere Firmen geflossen und schließlich den Investoren als sein eigenes ausgegeben worden sein.

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