Die US-Reisebranche erlebt in diesem Jahr eine herbe Enttäuschung, denn sie hat sich verkalkuliert. Airlines und Hotels hatten damit gerechnet, dass deutlich mehr Fußballfans aus Europa kommen würden. Besonders groß ist die Enttäuschung in New York, in dessen Nachbarschaft am 19. Juli das WM-Finale ausgetragen wird. 1,2 Millionen Fans hatte die Fifa der Stadt laut der Nachrichtenagentur Reuters vorhergesagt. Der Hotelverband hingegen geht nun nur noch von einer halben Million Hotelgästen aus. Nach Daten des Analyseunternehmens Cirium liegen die Flugbuchungen aus Europa in den meisten WM-Städten für Juni und Juli unter dem Vorjahresniveau. In New York sind die Buchungen sogar um knapp 16 Prozent eingebrochen. Das liegt vor allem an den horrenden Preisen für den Stadionbesuch, Flüge und Hotelübernachtungen.
MeinungTourismusUrlaub ist zu teuer geworden

Kommentar von Sonja Salzburger
Lesezeit: 3 Min.

Die US-Reisebranche ist enttäuscht, weil der Boom zur WM ausbleibt. Auch an vielen anderen Urlaubsorten laufen die Buchungen nicht wie erhofft. Nicht nur die hohen Preise sind das Problem, sondern auch die Ansprüche der Reisenden.
