KI-generierte FotosIm Gardasee schwimmen ja gar keine Delfine!

Lesezeit: 3 Min.

Ein Delfin im Gardasee. Wem Ähnliches wie diese Fotomontage auf Reiseportalen begegnet, sollte stutzig werden.
Ein Delfin im Gardasee. Wem Ähnliches wie diese Fotomontage auf Reiseportalen begegnet, sollte stutzig werden.
Foto: Imago/mauritius, Collage: SZ

Hotels werben zunehmend mit KI-generierten Bildern und erzeugen damit falsche Erwartungen. Wie Urlauber reagieren können.

Von Sonja Salzburger

SZ bei Google bevorzugen

Ist der Ausblick bei Hotel A oder B schöner? Wo gibt es die geräumigsten Zimmer? Und welches Haus hat den schönsten Strand in der Nähe? Die Urlaubsplanung gehört wohl zu den stressigsten Luxusproblemen jener Menschen, die sich das Reisen trotz der stark gestiegenen Preise noch leisten können. Und sie ist ein echter Zeitfresser. Verschiedene Umfragen und Branchenstudien zeigen: Urlauber recherchieren vor einer Buchung durchschnittlich etwa fünf Stunden im Netz. Für die gesamte Reiseplanung brauchen sie im Schnitt sogar mehr als zehn Stunden. Als besonders langwierig gilt die Suche nach der richtigen Unterkunft. Umso ärgerlicher, wenn sich herausstellt, dass das mühsam ausgewählte Hotel mit den Bildern auf der Internetseite nichts zu tun hat.

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