Regionaldirektion berichtetWeiterhin hohe Arbeitslosigkeit - Sorge um Industrie

Hessens Arbeitsmarkt zeigt sich wenig dynamisch.
Hessens Arbeitsmarkt zeigt sich wenig dynamisch. Frank Rumpenhorst/dpa

In Hessen bleibt die Arbeitslosigkeit hoch: Im Februar sank die Zahl der Arbeitslosen nur leicht. Besonders in der Industrie gehen viele Jobs verloren.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

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Frankfurt/Main (dpa/lhe) - In Hessen ist die Zahl der Arbeitslosen im Februar kaum gesunken. 215.739 arbeitslos gemeldete Menschen waren nur 400 weniger als im Vormonat, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur mitteilt. Die saisonal übliche Erholung fiel damit schwächer aus als üblich. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Zahl der Arbeitslosen um mehr als 8.300 Menschen gestiegen. 

Die Arbeitslosenquote blieb zum Stichtag 12. Februar unverändert bei 6,1 Prozent. Der Arbeitsmarkt sei von einer anhaltenden Konjunkturschwäche geprägt und zeige unverändert einen Höchststand der Arbeitslosigkeit, hieß es.

Hessen verliert Industriejobs

Direktionschef Frank Martin sorgt sich nach seinen Worten um die weiter steigende Zahl der Unternehmensinsolvenzen und den Stellenabbau im verarbeitenden Gewerbe. Allein in den letzten zwölf Monaten seien in der hessischen Industrie über 13.000 Arbeitsplätze mit hoher Wertschöpfung verloren gegangen. Außerdem beginne das Erwerbspersonenpotenzial zu sinken. Man werde den zunehmenden Fachkräftemangel immer schwerer mit verstärkter Zuwanderung kompensieren können. 

Immerhin stieg in Hessen zuletzt die Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Laut jüngster verfügbarer Zahlen hatten im Dezember knapp 2,8 Millionen Menschen in dem Bundesland einen derartigen Job. Das waren gut 4.000 mehr als ein Jahr zuvor.

© dpa-infocom, dpa:260227-930-743404/1

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