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Reden wir über Geld mit Uisenma Borchu:"Gestört sein ist etwas Normales"

Uisenma Borchu wuchs in der Mongolei auf - in der Wüste Gobi und in der Hauptstadt Ulan-Bator.

(Foto: SVEN ZELLNER/FOCUS)

Die Filmemacherin Uisenma Borchu über Drehen ohne Geld, ihre Kindheit in der Mongolei und wie man als junger Mensch Mobbing übersteht.

Es läuft für Uisenma Borchu: 2016 bekam sie den Bayerischen Filmpreis als beste Nachwuchsregisseurin, dann wurde die 32-Jährige zur "Mongolian Woman of the Year" gewählt und "Schau mich nicht so an", ihr Abschlussfilm an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film (HFF), gewann den Großen Preis des Taipei Film Festivals. Es ist ein freizügiger, wilder Film über Begierde und erotische Besitzergreifung, in dem sie als ihre eigene Hauptdarstellerin zunächst eine lesbische Beziehung eingeht und danach den Vater ihrer Liebschaft, gespielt von Josef Bierbichler, verführt. Im Herbst inszeniert sie erstmals am Theater, an den Münchner Kammerspielen: Dabei wird ihr richtiger Vater, der Maler Borchu Bawaa, Szenen aus seinem Leben mit seiner Tochter auf die Bühne bringen. Arbeitstitel: "Nachts, als die Sonne für mich schien."

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