Reden wir über Geld mit Tan Caglar "Ihr dürft darüber lachen, und ihr sollt es sogar"

"Ich habe ganz naiv bei einer Comedy-Agentur angerufen und gesagt: Hallo, hier ist Tan Caglar aus Hildesheim, ich bin Rollstuhlfahrer und will Stand-up machen": So begann Tan Caglars Comedy-Karriere.

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Tan Caglar sitzt im Rollstuhl und macht auf der Bühne Witze über Behinderte. Ein Gespräch über die Grenzen des Humors, blöden Fragen und warum man Leuten den Spiegel vorhalten sollte, statt den Zeigefinger zu heben.

Interview von Harald Freiberger und Veronika wulf

Auf der Bühne wird er angekündigt als der Mann, der auch im Brandfall den Aufzug benutzen darf, der bei "Reise nach Jerusalem" immer gewinnt und der Stand-up-Comedy neu definiert. Denn Tan Caglar, 38, sitzt im Rollstuhl. Gerade ist er mit seinem ersten Soloprogramm durch Deutschland getourt. Außerdem spielt er professionell Rollstuhlbasketball und modelt. Seine Behinderung steht ihm dabei nicht im Weg - im Gegenteil.

SZ: Herr Caglar, reden wir über Geld. Kommen Rollstuhlfahrer gratis in Ihre Show?

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