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Reden wir über Geld mit Christiane Lafeld:"Männer haben eine kernige Streitkultur"

"Das Entscheidende ist, dass geholfen wird. Warum, muss jeder für sich selbst entscheiden." Christiane Lafeld.

(Foto: Veronika Wulf)

Christiane Lafeld leitet einen Club, der bis in die Achtziger Jahre keine Frauen erlaubte. Sie erklärt, wie man Mitglied wird, was junge Männer von älteren unterscheidet und warum die DNA des Lions Club weiblich ist.

Christiane Lafeld, 66, ist die Deutschland-Chefin des Lions-Clubs, der größten Service-Organisation der Welt, die sich seit mehr als 100 Jahren für Bedürftige einsetzt. Lafeld wohnt immer noch genau dort, wo sie einst aufwuchs. In Klein Flottbek, Hamburg, am Rande des Jenischparks. Allerdings nicht mehr in dem Holzhaus, in dem ihr Vater, ein Rechtsanwalt, die Familie einst mit Fleiß und Sparsamkeit durchbrachte. Sondern in einem eleganten Haus aus Stein, das den anderen Villen in der Straße kaum nachsteht. Die Räume sind hell, an den Wänden hängen Malereien ihres Mannes. Einmal unterbricht er das Interview kurz. Er will wissen, ob er seiner Frau eine Birne aufschneiden soll.

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