Reden wir über Geld mit Anke Stein:"Man bekommt fast alles. Handys, Drogen, Sex"

Lesezeit: 8 min

Anke Stein

"Es geht nicht um Schuld und Sühne, sondern um Resozialisierung", sagt Anke Stein.

(Foto: Regina Schmeken)

Anke Stein leitet das Untersuchungsgefängnis Moabit. Bei ihr sitzen die ganz harten Kerle. Ein Gespräch über Schuld und Sühne, Luxus und Freundschaften.

Interview von Verena Mayer und Hannah Wilhelm

Dass Anke Stein eine von den wenigen Frauen ist, die ein Männergefängnis leiten, merkt sie jedes Mal, wenn sie einen Rundgang durch die JVA Moabit in Berlin macht. In dem sternförmigen Untersuchungsgefängnis sitzen die ganz harten Kerle, Mitglieder von Rockerbanden, Terrorverdächtige, insgesamt 954 Insassen. Den Sprüchen, die sie zu hören bekommt, begegnet die 47-jährige Juristin mit Berliner Schnauze. Als ihr ein Islamist erklären wollte, dass sie ihm als Frau nichts sagen dürfe, entgegnete sie: "Ich hoffe, Sie müssen nie herausfinden, was ich Ihnen alles sagen darf."

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