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Reden wir über Geld:"Das Knoten bringt mir Einfachheit und Klarheit"

Jens Risch knotet Seidenfaden so lange bis ein Gebilde aus entsteht

(Foto: Sven Lambert/imago)

Seit über 20 Jahren macht der Künstler Jens Risch Knoten in einen Seidenfaden, er nennt das seine Arbeit. Ein Gespräch über Zufriedenheit, Dekadenz - und warum sich zwei Jahre Hartz IV anfühlten wie ein Stipendium.

Von Tobias Haberl, Berlin

"Kommen Sie vorbei, ich bin da", sagt Jens Risch, wenn man sich mit ihm verabreden möchte. Er hat fast immer Zeit, weil er meistens an seinem Holztisch sitzt und arbeitet. Arbeit, das heißt für ihn: Knoten in einen seidenen Faden machen, einen nach dem anderen, stundenlang, jeden Tag. Jens Risch aus Berlin ist beides: Künstler und Lebenskünstler. Er bietet Kaffee an, greift zur Kaffeemühle und beginnt zu kurbeln, während das Gespräch beginnt.

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