Reden wir über Geld„Touristen sind völlig gnadenlos, die gehen überall rein“

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Thomas Bickhardt sagt: „Es war das wundervollste Leben, das ich mir vorstellen kann.“
Thomas Bickhardt sagt: „Es war das wundervollste Leben, das ich mir vorstellen kann.“ Ananda Bickhardt

Thomas Bickhardt lebte 25 Jahre als Leuchtturmwärter an der Küste Norwegens. Er spricht über marode Stromleitungen, die Einsamkeit im Winter und darüber, warum er mittlerweile Seekranke in Hamburg behandelt.

Interview von Inga Rahmsdorf

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Thomas Bickhardt ist mit Anfang 30 in den Leuchtturm „Kråkenes fyr“ auf einer abgelegenen Klippe an der norwegischen Westküste gezogen. Er sanierte das Gebäude, eröffnete darin ein Café und vermietete Zimmer. Als Fotograf wurde er mit spektakulären Sturmaufnahmen bekannt, arbeitete als Unternehmensberater und Coach. 25 Jahre später ist der Psychologe, inzwischen norwegischer Staatsbürger, wieder zurück nach Hamburg gezogen. Er hat ein Institut gegen Seekrankheit gegründet und das Buch „Windstärke 15“ über seine Zeit im Leuchtturm geschrieben. Als Treffpunkt für das Interview schlägt der 62-Jährige ein Café in der Speicherstadt im Hamburger Hafen vor.

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