Reden wir über Geld:"Essen Sie lieber den Karton"

Lesezeit: 7 min

Carlo Petrini bei der Verleihung der Berlinale Kamera 2015 auf der Berlinale 2015 65 Internationa

Slow-Food-Gründer Carlo Petrini.

(Foto: imago/Future Image)

Slow-Food-Gründer Carlo Petrini war einst radikaler Revolutionär, heute bezeichnet er sich als sanft. Ein Gespräch über Nahrungssystem und Gastronomie.

Interview von Ulrike Sauer und Thomas Steinfeld

Wie eine Festung liegt das Landgut Albertina vor den Toren des Gourmet-Städtchens Bra im Piemont. Carlo Alberto, der vorletzte König von Sardinien und Herzog von Savoyen, hatte die Anlage in Pollenzo im neugotischen Stil errichtet und Ackerbau betrieben. Jetzt herrscht kein Adliger mehr darin, sondern ein ehemaliger Revolutionär, der in den siebziger Jahren einen illegalen kommunistischen Radiosender betrieb: Carlo Petrini, Gründer der Bewegung Slow Food und der Universität für Gastronomische Wissenschaften, die Studenten aus aller Welt nach Pollenzo zieht. Zum Gespräch lässt Petrini, 66, frisch gepressten Birnensaft servieren. Er erzählt lässig und temperamentvoll. Es gibt keinen Zweifel, wer hier der neue Souverän ist.

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