Reden wir über Geld"Die Bio-Elite verschärft die Ungleichheit"

Lesezeit: 8 Min.

"Die Mitglieder der aufstrebenden Klasse haben das Gefühl, gute Menschen zu sein und das Richtige zu tun. Dieser Gedanke befriedigt sie", sagt Elizabeth Currid-Halkett.
"Die Mitglieder der aufstrebenden Klasse haben das Gefühl, gute Menschen zu sein und das Richtige zu tun. Dieser Gedanke befriedigt sie", sagt Elizabeth Currid-Halkett. Deborah Farnault

Elizabeth Currid-Halkett erforscht, wie Bio-Tomaten und Yoga-Urlaube zu Statussymbolen wurden. Ein Gespräch über Menschen, die alles richtig machen wollen - und dabei der Gesellschaft schaden.

Interview von Claus Hulverscheidt und Nakissa Salavati

SZ bei Google bevorzugen

Elizabeth Currid-Halkett weiß, wovon sie spricht, wenn es um die "aufstrebende Klasse" geht - jene neue gesellschaftliche Elite in vielen Teilen der Welt, die sich nicht mehr über Luxuswaren, sondern eher über Bildung, Umweltbewusstsein und ethische Normen definiert: Die 43-jährige Soziologin und Stadtplanerin forscht nicht nur seit vielen Jahren zum Thema - sie ist selbst Teil dieser Klasse und kennt die Vorzüge wie auch die Untiefen aus eigener Erfahrung. Currid-Halkett, Mutter dreier Kinder, arbeitet an der renommierten University of California in Los Angeles. Vor ein paar Wochen ist ihr jüngsten Buch "The sum of small things" auf Deutsch erschienen - wenn auch unter dem etwas irreführenden Titel "Fair gehandelt?".

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: