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Reden wir über Geld:"Der Name Gucci ist nichts wert"

Urlaub, Ortswechsel, Nanny: Patricia Gucci, hier 1974 in Palm Beach, erlebte eine Kindheit voller Luxus.

Patricia Gucci wuchs im Luxus auf, ihr Vater war Modepatriarch Aldo. Sie erklärt, warum das berühmte Erbe eine Last und viel Geld eher Fluch als Segen ist - und sie ihren Töchtern rät, den Nachnamen für sich zu behalten.

Dramatischer könnte ein Buchtitel kaum sein. "In Guccis Namen" heißen die Memoiren der Tochter von Aldo Gucci, die in diesen Tagen auf Deutsch erschienen sind. Doch bis auf die fast schon religiöse Verehrung, die Patricia Gucci ihrem Vater entgegenbringt, erscheint die Gucci-Erbin als eine ziemlich normale Frau. Laut, humorvoll und ein bisschen aufgedreht springt Gucci von einem Thema zum anderen, vom Gesundheitsguru ihrer jüngsten Tochter, Kleidung, Schmuck, immer verrückteren Party-Urlauben junger Kalifornier. Ernst wird sie eigentlich nur, wenn es um ihre Herkunft geht: die Liebesgeschichte ihrer Eltern. Eine Liebe, deren Eckdaten nach einer gewöhnlichen Affäre klingen, ein reicher Mann, eine viel jüngere, mittellose Frau, irgendwann ein gnadenloser Kampf um das Millionenerbe. Patricia Gucci tritt in ihrem Buch den Beweis an, dass es ganz anders war.

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