Recycling:Auch Öko-Jeans haben einen Fußabdruck

Therapie-Centrum für Esstörungen in München, 2016

Weniger "Fast Fashion", dafür haltbare und zeitlose Sachen kaufen - das rät Kirsten Brodde von Greenpeace.

(Foto: Alessandra Schellnegger)

Wenn Kleidung nicht mehr getragen wird, landet sie auf dem Müll. Weil das nicht nachhaltig ist, wollen Firmen alte Fasern zu neuer Mode recyceln. Doch funktioniert der ewige Textilkreislauf?

Von Carolin Wahnbaeck

Als Henning Siedentopp seinen Rucksack entwarf, wollte er eines verhindern: Dass das Stück irgendwann auf der Müllkippe endet. "Ewig leben" sollte sein Rucksack. Zwar ist das Teil - schlichtes, nordisches Design, vor allem aus festem Baumwoll-Canvas - nicht ewig haltbar. Aber aus dem alten kann ein neuer werden. "Alle Materialien sind ökologisch und ganz einfach zu trennen. Die Baumwolle können wir recyceln, das Ziegenleder kompostieren, die Schnallen direkt für den nächsten Rucksack wiederverwenden."

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: