Es ist ein Jahr her, da gab es diesen Moment in Indien, der Außenminister Johann Wadephul wohl ins Nachdenken brachte. Es war eine Veranstaltung der Goethe-Stiftung, Wadephul saß vorne auf der Bühne, rechts und links neben ihm junge Menschen, die Deutsch lernten. Irgendwann ging es darum, wer sich denn vorstellen könne, nach Deutschland zu kommen, um dort zu arbeiten oder zu studieren. Im Grunde schon, bekam Wadephul zu hören. Doch dann kamen die Einwände.
ArbeitskräfteWird der Rechtsruck zum Problem für die deutsche Wirtschaft?
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Ausländische Pflegefachkräfte in Anerkennung nehmen an einem Praxistraining zur Körperpflege teil.
Friso Gentsch/dpaDeutschland braucht unterm Strich 400 000 Zuwanderer pro Jahr, um den Personalmangel abzufedern. Doch ausländische Fachkräfte fragen immer öfter, ob sie hier noch willkommen sind. Das ist ein Risiko für den deutschen Wohlstand.
Von Anna Lea Jakobs und Sina-Maria Schweikle