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Reaktor in Finnland:Siemens wird Altlast los

Es war ein jahrelanges Gezerre um einen Pannenreaktor in Finnland, den eigentlich Areva und Siemens bauen sollten. Doch das Projekt verzögerte sich immer wieder, es kam zum Rechtsstreit. Jetzt hat man sich geeinigt - aber die Lösung ist nicht billig.

Von Leo Klimm, Paris

Siemens befreit sich von einer Altlast aus der Zeit als Atomtechnik-Lieferant: Gemeinsam mit dem Pariser Konsortialpartner Areva hat der Konzern einen jahrelangen Streit um ein Atomkraftwerk in Finnland beigelegt. Demnach erhält der Kunde des französisch-deutschen Konsortiums, der finnische Energieversorger TVO, 450 Millionen Euro als Ausgleich für die massive Verspätung beim Bau eines Druckwasserreaktors vom Typ EPR. Im Gegenzug ziehen alle drei Unternehmen die zahlreichen Rechtsverfahren zurück, die sie gegeneinander führen.

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