Vor einem Jahr war Rabea Rogge, 30, als erste deutsche Astronautin für dreieinhalb Tage im Erdorbit. Möglich machte dies der Krypto-Milliardär Chun Wang, den sie bei einem Expeditionstraining in Spitzbergen kennengelernt hatte. Er bot ihr später per Whatsapp die Teilnahme an einem privaten Raumflug an. Fram 2 hieß das Projekt. Mit einer Kapsel von Space-X ging es über Nord- und Südpol. Rogge ist längst wieder im irdischen Alltag angekommen. Sie meldet sich per Videocall von der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens in Trondheim, wo die Elektroingenieurin an ihrer Promotion zur Robotik arbeitet.
Raumfahrt„Nichts bereitet einen darauf vor, wie magisch die Schwerelosigkeit ist“
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Die Berlinerin Rabea Rogge war als erste deutsche Frau im Weltall. Ein Gespräch über Gleichberechtigung, Knochenschwund im All, ihren neuen Blick auf die Erde – und Todesangst bei Robotern.
Interview von Hans von der Hagen und Dieter Sürig