MeinungRaumfahrt:Militär und Raumfahrt gehen eine neue Liaison ein, ganz ohne Scham

Kommentar von Dieter Sürig

Lesezeit: 2 Min.

Erststart einer kleinen Transportrakete des Münchner Unternehmens Isar Aerospace am 30. März in Andøya, Norwegen.
Erststart einer kleinen Transportrakete des Münchner Unternehmens Isar Aerospace am 30. März in Andøya, Norwegen. (Foto: Isar Aerospace)

In der deutschen Raumfahrt ist plötzlich Geld für Verteidigungszwecke da, so entstehen neue Begehrlichkeiten. Forschung und kleinere Firmen dürfen aber nicht benachteiligt werden.

Im Raum-Zeit-Kontinuum der deutschen Raumfahrt haben sich innerhalb eines Monats zwei gleichsam kosmische Anomalien ereignet, um dies im Spacejargon auszudrücken. Nach jahrelangem Stillstand sind beide Ereignisse dazu geeignet, die Branche völlig umzukrempeln: Wie lange hatte die deutsche Raumfahrt darauf gewartet, dass endlich jemand vorbeikommt und ein paar Milliarden Euro mitbringt? Genau dies hat Verteidigungsminister Boris Pistorius gemacht, als er Ende September beim Weltraumkongress des Industrieverbands BDI völlig überraschend Geld für die Branche versprach, um Deutschland auch vom Weltraum aus zu schützen. Das ist auch notwendig.

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