Rund 45 Prozent mehr für die europäische Raumfahrt? Dass die Bundesregierung der Raumfahrtagentur Esa bis 2028 inflationsbereinigt 5,1 Milliarden Euro überweist, zuletzt waren es 3,5 Milliarden Euro für drei Jahre, ist mehr als überfällig. Kritiker mögen einwenden, dass das Geld für irdische Probleme besser angelegt wäre: marode Schulen, zu wenig Kindergärten, einsturzgefährdete Brücken, eine kaputt gesparte Bahn. Warum dann Milliarden ins All schießen?
MeinungFörderungMehr Geld für die Raumfahrt kann auch irdische Probleme lösen
Kommentar von Dieter Sürig
Lesezeit: 2 Min.

Die fünf Milliarden, die Deutschland bis 2028 an die europäische Agentur Esa überweist, sind gut angelegt. Deutschland und Europa haben in vielen Technologien den Anschluss verloren – das sollte nicht auch noch im Weltraum passieren.

Esa-Ministerratskonferenz:Wie Europa seine Unabhängigkeit im All stärken will
Neue Trägerraketen, Programme für Mond und Mars und vor allem mehr Sicherheit aus dem All. Die Esa erhält ein Rekordbudget. Auch Deutschland zahlt eine Rekordsumme – und darf vielleicht bald einen Astronauten zum Mond schicken.
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