MeinungFörderungMehr Geld für die Raumfahrt kann auch irdische Probleme lösen

Kommentar von Dieter Sürig

Lesezeit: 2 Min.

Raumfahrt bedeutet nicht nur schöne Bilder von deutschen Astronauten: Alexander Gerst bei seinem zweiten Raumflug in der Internationalen Raumstation ISS im Juni 2018.
Raumfahrt bedeutet nicht nur schöne Bilder von deutschen Astronauten: Alexander Gerst bei seinem zweiten Raumflug in der Internationalen Raumstation ISS im Juni 2018. (Foto: Nasa/Esa)

Die fünf Milliarden, die Deutschland bis 2028 an die europäische Agentur Esa überweist, sind gut angelegt. Deutschland und Europa haben in vielen Technologien den Anschluss verloren – das sollte nicht auch noch im Weltraum passieren.

Rund 45 Prozent mehr für die europäische Raumfahrt? Dass die Bundesregierung der Raumfahrtagentur Esa bis 2028 inflationsbereinigt 5,1 Milliarden Euro überweist, zuletzt waren es 3,5 Milliarden Euro für drei Jahre, ist mehr als überfällig. Kritiker mögen einwenden, dass das Geld für irdische Probleme besser angelegt wäre: marode Schulen, zu wenig Kindergärten, einsturzgefährdete Brücken, eine kaputt gesparte Bahn. Warum dann Milliarden ins All schießen?

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SZ PlusVon Dieter Sürig

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