bedeckt München 29°

Quantencomputer:Eiskalt gegen die Großen

IQM

Isabelle Faggianelli, Mitarbeiterin von IQM, arbeitet an einem Quantencomputer.

(Foto: oh)

Das deutsch-finnische Start-up IQM baut Quantencomputer und sieht durchaus Chancen im Wettstreit mit mächtigen Konkurrenten wie IBM, Microsoft oder Huawei.

Von Elisabeth Dostert

Das Herzstück ist kalt und schwer. Es besteht aus zwei Platten. In der Mitte sitzt der Quantenprozessor, vielleicht ein Quadratzentimeter groß. "Das ist ein kleiner Einstein", sagt Peter Eder. Der Physiker gehört zum Führungsteam der deutsch-finnischen Firma IQM. Sie baut das, was viele für die Zukunft des maschinellen Rechnens halten: Quantencomputer. Ein Modell steht auf dem Tisch. "In der Realität ist es raumhoch", sagt Eder. Der Computer sieht aus wie ein modernes Gebäude mit drei Säulen. In einer sitzt der Prozessor eingebettet in eine Art Eisfach. Der Chip muss fast bis auf den absoluten Nullpunkt von minus 273,15 Grad Celsius heruntergekühlt werden, dann leiten die auf dem Prozessor verbauten supraleitenden Schaltkreise am besten.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Familie Johnny.Waseela ist mit einem Herzfehler auf die Welt gekommen.
Krank im Flüchtlingsheim
Schlag weiter, halbes Herz
Utøya, Cecilie Herlovsen
Attentat in Norwegen
Wie es den Utøya-Überlebenden heute geht
Scarlett Johansson
Das Urteil könnte für Hollywood wegweisend sein
Girl with bangs and protective face mask staring while standing at park model released Symbolfoto AMPF00109
Covid-19
Was die Pandemie mit dem Immunsystem gemacht hat
Thema: Impfung. Hand mit Spritze vor einem Oberarm Bonn Deutschland *** subject vaccination hand with syringe in front
Corona
Keine Nebenwirkung, kein Impfschutz?
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB