Die Popsängerin und die Star-Fußballerin, die Golferin und die Hochspringerin, das Model und die Schauspielerin. Puma packt seine entsprechenden Testimonials gerade alle virtuell zusammen und startet eine neue Plattform in den sozialen Netzwerken. Mehr denn je peilt der nach Nike und Adidas drittgrößte Sportartikelhersteller Frauen als Zielgruppe an. Damit einhergehend hat Puma eine Kampagne gestartet für mehr Selbstvertrauen und Optimismus. Frontmann dort: Brasiliens Fußballstar Neymar jr.
Das alles ist im ersten Quartal geschehen, welches für Puma deutlich besser lief als die ersten drei Monate 2020. Währungsbereinigt gut ein Viertel mehr Umsatz, und ein von 71 auf 154 Millionen Euro mehr als verdoppeltes operatives Ergebnis (Ebit) meldete das Unternehmen am Mittwoch. Und das, obwohl die Corona-Krise auch auf die Puma-Geschäfte durchschlägt und das Unternehmen obendrein aufgrund von Containerknappheit und überlasteten Häfen Lieferschwierigkeiten plagen. Von extrem gestiegenen Frachtkosten gar nicht erst zu reden. Die Nachfrage nach Schuhen und Shirts der Marke mit dem Raubtier-Logo ist allerdings ungebrochen, weshalb Konzernchef Björn Gulden für das laufende Jahr mit einem Umsatzwachstum von etwa 15 Prozent und eine "deutlich verbesserte Rentabilität" kalkuliert.

