Manchmal kommt aber auch alles auf einmal zusammen. Am Mittwochabend schied Borussia Dortmund ebenso überraschend wie kläglich aus der Fußball-Champions-League aus. Der einzige Klub weltweit, bei dem Puma nicht nur Ausrüster, sondern auch Anteilseigner ist. Wenige Stunden später muss Arthur Höld, Chef des Sportartikelherstellers, erläutern, warum die Marke mit der Raubkatze in einer existenziellen Krise steckt. Und vor allem: Wie er sie wieder auf Erfolg trimmen will. 2025 sei das „Reset-Jahr“ gewesen, so Höld. 2026 werde „ein Übergangsjahr“. Eines, in dem Puma erneut Umsatz verlieren und Verluste einfahren werde. Obwohl nicht zuletzt mit der Fußball-WM ein globales Sportereignis ansteht, das unter normalen Umständen die Geschäfte der großen Ausrüstermarken enorm befeuert. Doch normal läuft derzeit bei Puma wenig.
SportartikelbrancheRekordverlust bei Puma: fast 650 Millionen Euro Miese
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Weltweit schrumpft das Geschäft des Sportartikelherstellers. Auch, weil der neue Vorstandschef die auf Masse ausgelegte Strategie gestoppt hat. Puma soll stattdessen wieder begehrt werden.
Von Uwe Ritzer, Nürnberg