SportartikelChinesischer Konzern steigt groß bei Puma ein

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Sportschuhe in einem Anta-Store in Shanghai.
Sportschuhe in einem Anta-Store in Shanghai.
HECTOR RETAMAL/AFP

Das deutsche Unternehmen steckt in der Krise, nun greift Chinas Sportgigant Anta zu und kauft 29 Prozent der Anteile an Puma. Der Einstieg verrät einiges über die Machtverschiebungen in der Branche.

Von Uwe Ritzer und Gregor Scheu, Nürnberg/Peking

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Am Ende hatten sie in Paris erkennbar die Lust an ihrer deutschen Beteiligung verloren. Kein Vergleich zum Beginn der Liaison vor 19 Jahren, als ein stolzer François-Henri Pinault eigens aus der französischen Metropole in die fränkische Provinzstadt Herzogenaurach reiste, um die Übernahme von Puma angemessen zu zelebrieren. So groß Zuwendung und Euphorie anfangs waren, so quälend schleppte sich die Beziehung zuletzt ihrem Ende entgegen. Die Puma SE steckt tief in der Krise und der französische Ankeraktionär schien den Sportartikelhersteller ziemlich gleichgültig seinem Schicksal zu überlassen. Auch, weil die angeschlagene Raubkatze nicht mehr so recht in die Luxusmarken-Sammlung der Pinault’schen Beteiligungsgesellschaft Artémis mit Gucci, Saint Laurent oder Balenciaga passt. Und außerdem benötigt Artemis Geld; angeblich ist die Familienholding hoch verschuldet.

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